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Twitter Updates der letzten Woche: 2010-12-26

Twitter Updates der letzten Woche: 2010-12-19

Twitter Updates der letzten Woche: 2010-12-12

CK-Newsletter: Rückblicke mit Ausschau

Birte vom Culturkreis Hemmoor e.V. schreibt in Ihrem Newsletter vom 06.12.2010:

“Liebe Musikfreunde,

am Wochenende hatten wir mit Terry Hoax eine großartige Rockband in der Kulturdiele!
Das Wetter meinte es nicht gut mit uns, somit waren wir mit den gut 100 Besuchern trotzdem zufrieden.
Zufrieden heißt nicht, dass das Konzert kostendeckend ausging, aber dafür war ein tolles Publikum und eine tolle Band zu Gast bei uns und hat unseren Abend bereichert!
Oliver Perau konnte sich an Hemmoor erinnern, an den damaligen Kaiserhof als Veranstaltungsort, allerdings mehr noch an den dortigen Backstagebereich: Die Kegelbahn. Gute 3 Stunden vor und nach dem Konzert wurden von der Band dort die Kegel erschreckt, was sich am Tag drauf ein einen phenomenalen Muskelkater wiederspiegelte :-) Tja, so bleibt Hemmoor also knappe 20 Jahre als Muskelkater-Stadt in Erinnerung. Dies nur als kleine verbale Anekdote vom Konzert.
Es wurde viel gerockt, der Band hat es sichtlich Spaß gemacht zu spielen, viele Kontakte und Einbindungen des Publikums wurden gesucht und dankbar gefunden, Klassiker und neue Songs hielten sich die Waage, treue Fans trafen neue Fans und Oli hat mit gut dosiertem Sexappeal (nicht nur meine Meinung!) einen tollen Job als Frontmann hinterlassen!

Trotz all dieser Begeisterung habe ich auch kritische Worte:
- Die Kafkas fielen kurzerhand aus, was ich erst 3 Stunden vor Auftritt erfuhr. Enttäuschte Fans können sich aber gerne auch noch direkt an die Band wenden und auf meinen Aufruf verweisen. Der Grund war nachvollziehbar, nur der Zeitpunkt nicht fair für uns.
- Wo war Hemmoor? Ich habe mich über viele neue Gesichter gefreut (die hoffentlich immer wieder kommen), habe aber die große Frage, warum sich so wenig Hemmoorer nur bewegen, wenn trotz der Wetterlage Leute aus Stade, Bremerhaven, Hamburg und Cuxhaven anreisen? Liebe Hemmoorer, Ihr habt es vor der Nase, für Euch machen wir in Hemmoor Musik – scheinbar ohne Wert für Euch (die Anwesenden sind natürlich ausgenommen!)? Vor kurzem wurde ich gefragt, warum Hemmoor nicht nach Neuhaus kommt. Was soll ich sagen, auch wir genießen oftmals mehr Publikum von außerhalb :-) . Sven, an dieser Stelle auch noch einmal danke für Deine Unterstützung!
- Und dazu dann noch: 8 Millionen schauen sich Wetten Dass vom Sofa aus an … Seltsame Fans warten auf einen Justin Bieber hinter der Mattscheibe und beschweren sich dann gänzlich noch über ein durchaus berechtigten Abbruch dieser Sendung. Liebes Deutschland … wo sind Deine Werte hin? Bei uns gibt es wertvolle Konzerte, ohne Stunts, ohne Verletzte … nur glückliche Gesichter!
- Kritisch erreichte mich die Anfrage, warum im Stader Bereich keine Werbung läuft: Sorry, wir versorgen alle Zeitungen mit unseren Presseinfos, sind aber dort auf deren guten Willen angewiesen! Großer Dank gilt hier der NEZ, die uns wirklich immer toll unterstützt, auf die wir neben EWA und HAKU immer zählen können!

Liebe Gäste vom 04.12.2010, liebe Helfer! Es war schön, dass Ihr mit uns diesen Abend verbracht habt!

Unser nächstes Konzert ist in der Christuskirche Hemmoor am 19.12.2010. Es kommt die Big Band BBG und serviert uns vorzügliche alte und neue Weihnachtslieder im BigBand Style. 2009 war dies mein Highlight unseres Konzertjahrs. Wer dabei war, weiß was ich meine und kommt wieder, wer noch unbedarft ist, darf sich dies nicht entgehen lassen. Es lohnt sich garantiert, es ist die perfekte Einstimmung am 4. Advent für die bevorstehenden Weihnachtstage. Der VVK ist bereits in Gange, für nur 13 Euro können sie dabei sein! So sah es 2009 in unserer Kirche aus:

Wir freuen uns auf Euch, unsere Gäste!
Eine schöne Zeit vom CK-Team wünscht
Birte Zöllner”

Mehr Infos auf den folgenden Webseiten:
Terry Hoax (Support: Kafkas) @ Culturkreis Hemmoor e.V.
Terry Hoax (Support: Kafkas) @ Rock-Spot.de
Terry Hoax @ Rock-Spot.de
Terry Hoax (official website)
Big Band Bremen (official website)

Twitter Updates der letzten Woche: 2010-12-05

Ron Diva – Tourtagebuch – Hemmoor

Am 30.10.2010 gastierte Ron Diva bei uns in der Kulturdiele Hemmoor und hat darüber ein paar Zeilen in seinem (wieder neu aktivierten) Tourtagebuch eingetragen:

“30.10.10 – Hemmoor, Kulturdiele
Auf dem Weg von Kiel nach Hemmoor nehm ich die Fähre über die Elbe, die ebenso wie von unserem kleinen Boot zeitgleich von einem riesigen Containerschiff passiert wird. Ich frag mich natürlich, wohin der Weg führt und finde schon, das hat ein wenig was romantisches. In Gedanken singe ich leise: „Nimm mich mit Kapitän auf die Reise!“.
Untergebracht bin ich heute Abend in einem Ferienhaus direkt am Wasser, wohin mich auch am Nachmittag mein erster Weg führt. An der Wand hängen im ganzen Haus Tourposter mit Signaturen, Bilderrahmen mit Konzertkarten und – mehr als alles andere – riesige Tourplakate von Grönemeyer. Es hätte mich schlechter erwischen können. Find ich gut. Wolfgang legt noch mal Holz im Kamin nach, damit ich’s abends auch schön muckelig hab und verabschiedet sich dann. Eigentlich wollt ich mich noch mal hinlegen, aber die Zeit rennt ja auch schon wieder so. Also fahr ich rüber zur Kulturdiele in den Nachbarort nach Hemmoor, Hometown of Thees Uhlmann.
Der Konzertraum in dem alten, schönen Haus ist eine Art Festsaal, wo bestimmt auch Hochzeiten oder Geburtstage gefeiert werden. Unter der Decke hängen dicke schwere Balken und ich find’s total gemütlich hier. Gleich in den ersten Gesprächen und dann während des Soundchecks merke ich, die Leute hier sind sehr freundlich und angenehm. Das kann ein schöner Abend werden.
Ich zieh mich dann noch etwas in mein Standesamt-Trauzimmer zurück, das ich heut für mich allein hab, freu mich über das Vitamalz, bekomme von dem Salat vor’m Konzert kaum was runter, heb mir den für später auf und dann geht’s ja auch schon fast los. Relativ pünktlich.
Der Raum, der Sound und das Licht sind gut. Die Leute sitzen im bestuhlten Saal in Reihen und sind von Anfang an aufmerksam und lassen sich ein auf das, was ich ihnen da in den Schoß werfe. Wenn ich so durch die Reihen schaue, sehe ich Menschen zwischen 15 und 55 und freue mich, daß wir sehr gut miteinander klarkommen, es macht richtig viel Spaß. Ich gerate zwischen den Songs immer mehr in’s Erzählen, drifte hier und da mal etwas ab, was für mich ok ist und den Leuten hier auch gut zu gefallen scheint und nach dem Konzert jemanden sagen lässt, was ich einen Tag vorher auch schon mal so ähnlich zu hören bekam: „Mensch, du bist ja zwischen Deinen Liedern auch ein richtiger Komiker!“ Ich begründe das mit dem trockenem Humor, der uns Norddeutsche verbindet. Na ja, wenn’s mit der Musik mal nichts mehr ist…
Daß bei den vielen CDs, die ich nach den Konzerten neuerdings verkaufe, mittlerweile mein Name meisstens handschriftlich mit drauf muß, fand ich übrigens anfangs etwas seltsam, aber man gewöhnt sich an vieles und an manches auch sehr schnell. Und daß man zu der Gelegenheit wenigstens auf ein paar kurze Sätze die Leute kennenlernt, für die man da grad gespielt hat, das gefällt mir ganz gut.
Der Saal wird anschließend wieder in seinen ursprünglichen Zustand versetzt und mir wird während dessen klar, was hier in Gemeinschaft so auf die Beine gestellt wird von den Leuten, die ihre kleine Stadt hier mit Kultur füttern.
Bevor wir das Licht ausmachen, werf ich noch einen Blick in die Ausstellung eine Etage höher, wo ich eine gar nicht mal so kleine Auslage von Tomte-Platten und –Artikeln finde. Hier schließt sich der Kreis.
Schließlich auf der kurzen Fahrt in’s Ferienhaus bekomme ich einen solchen Hunger und freu ich mich schon so auf den Salat und das Brot. Spitze, so ein Mitternachtsessen! Im Kamin glüht’s auch noch. Da schau ich noch etwas rein, fahre die innere Maschine langsam runter und halt dann auch nicht mehr lange durch. Daß das Bett für mich viel zu kurz ist und ich mich deswegen auf die Couch hau’, macht heute nichts. Das war ein sehr schöner Abend und mir geht’s gut.”

Ron, danke das Du da warst .. es hat mega viel Spaß mit Dir gemacht!

Ron Diva @ Official Website
Ron Diva @ Rock-Spot.de
Culturkreis Hemmoor e.V.

CK-Newsletter: Terry Hoax – Kafkas – BigBand

Birte vom Culturkreis Hemmoor e.V. schreibt in Ihrem Newsletter vom 27.11.2010:

“Liebe Musikfreunde,

die Zeit rennt…. wir sind schon fast im Dezember, sind fast im neuen Jahr, aber vor Weihnachten haben wir für Euch noch 2 echte Schmuckstücke im Gepäck, die ich Euch buchstäblich ans Herz pressen möchte:

Am 04.12. bitte ich Euch in die Kulturdiele Hemmoor.Terry Hoax besucht uns während der eigenen Tournee und hat als Support-Band Kafkas mit eingepackt. Damit haben wir eine große Rock – Party in der Diele zu erwarten und wir hoffen Ihr seid dabei. Unser Presserefferent Hans-Jürgen Goeman hat alles wichtige zu den Bands in diesem Artikel noch einmal zusammen gefasst. Lasst Euch motivieren :-)
Der Vorverkauf zu 13 Euro endet spätestens am 02.12.2010, Ihr habt also noch ein paar wenige Tage.
Wir freuen uns auf Euch und auf TERRY HOAX und der Band Kafkas:


Am 19.12. bitte ich Euch in die Christuskirche Hemmoor zum Event CHRISTMAS in CONCERT mit der Big Band Bremen
. Es wird am Sonntag weihnachtlich zugehen und Ihr erhaltet eine Einstimmung auf das in Kürze folgende Fest. Die BBG war schon 2009 zu Gast und hat überzeugt. Neue und alte Weihnachtslieder im BigBand Stil z.T. mit einer Solistin/einem Solisten begleitet. Der Vorverkauf zu 13 Euro ist bereits gestartet. Das Konzert beginnt um 17:00 Uhr, Einlass in die Kirche erhalten Sie ab 16:30 Uhr.

Euch allen nun einen schönen ersten Advent – vielleicht sieht man sich auf dem Hemmooer Weihnachtsmarkt der rund um die Christuskirche Hemmoor aufgebaut ist.
Schöne Grüße
Birte vom CK – Team”

Mehr Infos auf den folgenden Webseiten:
Terry Hoax (Support: Kafkas) @ Culturkreis Hemmoor e.V.
Terry Hoax (Support: Kafkas) @ Rock-Spot.de
Terry Hoax @ Rock-Spot.de
Terry Hoax (official website)
Kafkas @ Rock-Spot.de
Kafkas (official website)
Big Band Bremen (official website)

Twitter Updates der letzten Woche: 2010-11-21

Voll auf die Ohren! #5

12/2009 war meine #4 von dieser Blogreihe .. Kinners, wie die Zeit vergeht .. okay, hier nun NUMBER 5 .. ich war mal wieder in den Tiefen des Rock-Universums unterwegs, genauer gesagt in dem PUNKROCK-Universum und habe bei der Musiksoftware von “Banana” folgenden Vorschlag bekommen (ich glaube, der kam, weil ich Rancid gehört hatte):

Coral Fang von The Distillers

Kurz den Titeltrack angehört, für klasse befunden und sogleich startete meine Routine in Sachen totales “Stalking” der Band..ergo, das volle Programm wie z.B. Youtube, Rock-Spot und selbstverständlich das Album runterladen bei der “Banane”. Bei letzteren sah ich dann auch, das es noch zwei weitere Scheiben von der Band gibt .. zack .. schon geht der Download weiter :-) Nun bin ich also im Besitz der gesamten Diskographie von The Distillers und mein MP3-Player im Autoradio läuft damit heiß!

.. bei tieferen Recherchen über Brody Dalle und Ihre Jungs mußte ich leider feststellen, das Coral Fang im Jahre 2003 auch das letzte Album der Band war .. Spinnerette heißt Ihre neue Band und ist vom Stil her eine völlig andere Richtung!

Während die ersten beiden CD-Releases (in 2000 das gleichnamige Debut-Album und im Jahre 2002 “Sing Sing Death House”) noch recht punkig sind, ist Coral Fang doch mehr die Grunge-Schiene .. was nichts Schlechtes ist .. im Gegenteil .. irgendwie mag ich Ihre leicht belegte Schnodderstimme, denn die sorgt selbst in den wenigen eher entspannten Stücken für die nötige Rauhbeinigkeit und Coolness ist bei ihr sowieso immer gehörig im Spiel!

Coral Fang ist schön dynamisch, kratzbürstig, auf Draht, ruppig, altmodisch, warm und groovig und die Band prügelt zackig, rifft, wummert, grölt und singt durch eines der besten Punkrockalben, das die Noughties zu bieten hatten.
Da vereint sich halt das Beste aus unbekümmertem Detroiter Proto-Punk, der ersten großen Punk-Welle aus New York, kalifornischem Neo-Punk, je einer Prise Hardcore, Grunge, Garagenrock-Revival- und Riot-Girl-Sounds zu einem ebenso eingängigen wie rohen, ebenso aufgekratzten wie gut abgehangenen Werk. Nichts wirkt überstürzt, nichts überpenibel durchgeplant, alles sitzt, passt, wackelt und hat Luft, scheppert gehörig und hat doch Melodie.

Mein Fazit: PUNX NOT DEAD :-)   (..passend dazu hatte Brody damals gesagt: “We’re still a punk band, we still play punk music, and we still hate you” .. YES!)
Wie ich schon sagte, haben The Distillers nun auch einen festen Platz in meiner Musiksammlung und dürfen ab sofort nicht mehr auf meinem Mp3-Player/Mp3-Stick fehlen!

The Distillers @ Wikipedia.org
The Distillers @ Rock-Spot.de

I love Joy Division, too!

Holy mother of fuck, I love Joy Division!?


Zitat: Joy Division war ein englische Rock Band, die 1976 in Salford, Greater Manchester gegründet wurde. Ihr ursprünglicher Bandname war zu Beginn Warsaw und bestand aus den Mitgliedern Ian Curtis (Vocals, Gitarre), Bernand Sumner (Guitar, Keyboard),Peter Hook (Bass, Backing Vocals) & Stephen Morris (Drums, Percussions).

Joy Division wurden zu Beginn Ihrer Karriere dem Punk Rock zugeordnet, da sich viele Einflüsse in der eigenen Musik wieder fanden. Zugleich gelten Sie bis heute als eine der Vorreiter für die Post-Punk Bewegung der späten 1970er Jahre. In Übereinstimmung mit Musikkritiker Jon Savage, die Band “were not punk but were directly inspired by its energy”. Ihre in Eigenregie veröffentlichte EP ‘ An Ideal For Living ‘ erschien 1978. Joy Division’s Debütalbum ‘ Unknown Pleasures ‘ erschien ein Jahr später auf dem Label Factory Records von Tony Wilson. Die Presse und Kritiker überschlugen sich förmlich vor lobenden Worten und eröffneten der Band damit eine internationale Karriere in den kommenden Monaten.” (Quelle: Oh Fancy – Vielen Dank dafür!)

Es passiert selten, dass eine Band, die nur ein paar Jahre existierte und die es schon seit 30 Jahren nicht mehr gibt, immer noch nicht aus dem musikalischen Langzeitgedächtnis vieler Menschen verschwunden ist. Joy Division haben in den der kurzen Zeit ihrer Existenz nur zwei Alben veröffentlicht und auch mit denen damals Ende der 70er Jahre keine Riesenerfolge feiern können.

Vielleicht ist die Krankheit oder der frühe Suizid von Sänger Ian Curtis 1980 dafür verantwortlich, das die Band in so kurzer Zeit Kultstatus erreichte. Für mich waren es die Intensität der Musik, die Kreativität und die Grundstimmung der Lieder die sie so interessant und wichtig machten. Man soll aufhören wenn es am schönsten ist, bezeichnet den Zeitpunkt des Todes ziemlich genau … der folgende Song (und der warscheinlich größte Hit von JD) krempelte komplett mein musikalisches Leben um!

Warum ich diesen Blogpost schreibe? Weil ich muß .. my Tribute to Ian Curtis (* 15. July 1956 – † 18. May 1980) and his band Joy Division! PEACE!

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