Voll auf die Ohren! #3

*zählan* 1, 2 und DREI oder “Alle guten Dinge sind DREI” und deswegen ist hier nun …

Voll auf die Ohren! #3

Diesmal mit der neuen Solo-Scheibe von Bela B, auch bekannt als einer von den DREI (schon wieder diese Zahl!) Ärzten -> Code B

Auch auf Code B, dem Solo-Album nach Bingo von 2006, lässt Bela B seinen eigenen musikalischen Vorlieben freien Lauf, ohne den Konsens mit einer Band suchen zu müssen. Rockiges trifft auf Surfgitarren, Ballade mit Frauenduett folgt auf Power-Pop und Russen-Beat: Der 46-jährige Berliner zeigt sich vielseitig – und ernsthafter als bei seiner Hauptband die Ärzte.

Die Texte sind persönlicher, Ironie wie bei den die Ärzte findet nicht statt. Das klingt manchmal recht pathetisch (zum Beispiel Onenightstand) und man hofft auf eine witzige Pointe. Aber Belas unvergleichlicher Bad-Guy-Charme fegt alle Bedenken beim nächsten Stück einfach weg. Lediglich auf den letzten Song Dein Schlaflied mit Gruselstimme und Kindertext hätte er gern verzichten können.

Die CD lässt sich gut hören, es gibt keine wirklich schlechten Songs, aber auch keine Songs, die sich besonders abheben, ich persönlich finde das letzte Soloalbum von Farin Urlaub da um einiges besser gelungen und auch abwechslungsreicher, obwohl es sich nicht so großartig vom Stil der Ärzte unterscheidet. Trotzdem werden Fans der Band auch mit dem Soloalbum des Grafen sicher keiner Fehlgriff tun, trotz einiger Schwächen ist “Code B” eine gelungene CD, die gut ins Ohr geht.

Bela B @ Rock-Spot.de
Bela B @ Wikipedia.org

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