Sternenstaub und der ganz große Nachhall …

Es ist die Zeit gekommen!

Die Zeit, endlich einmal eine ganz schüchterne Prognose in Sachen Zukunft zu stellen.

Ja, und ich entschuldige mich ganz brav, dieses oft so missbrauchte Wort so schamlos zu benutzen. Hehe, aber  was bringt eigentlich die Zukunft?

Können wir uns nach wie vor darauf einstellen, das daß, was im Eifer des Gefechts unmöglich schien, wahr wird? Beginnen wir bei den Wurzeln …

So war da zu allererst der Urknall.

Die pure Revolution!

Pragmatisch gesehen der Anfang der Musikgeschichte. Irgendein von Liebe besessener Mensch stieß zu einem klingenden Spiel auf Schweinedarmsaiten lustvolle Laute in enorm schwingender Wellenform aus. Ein mathematisch begabter Zuhörer versuchte dieses außergewöhnliche Kunststück auf Papier zu bringen. Aus einem Zuhörer wurden begeisterte Massen und aus der Liebeslaube ganze Konzertsäle.

So legte das intelligenteste aller Lebewesen im zunächst undenkbar großen Universum der Musik einen musikalischen Schrebergarten nach dem anderen an. Verwandte Musikstile bildeten je einen Planeten.

Und weil wir ja immer alles ganzheitlich sehen müssen, haben wir auf Dauer mit all unserem Bevölkerungswahn auf unserer Erde, sowie auch im Klangraum keinen Platz für wirkliche Neuheiten mehr gelassen.

… und Ja! Wir haben noch viel mehr Schwächen. Wir wollen alles beherrschen. Wie in einem, wirklich guten, Science Fiction sind die hoch gelobten Imperien über die Independent- Planeten hinweggefegt, mit dem Ziel die Weltherrschaft an sich zu reißen. Ihr Angebot? – Verlockend!

Ein kleines Stück vermeintliches Glück durch eine Unterschrift auf einem Vertrag, der die, nicht mal am besten bezahlte, Knechtschaft der Geschichte bestätigt.

Wäre Musik nicht Gefühlsache eines jeden Künstlers und das Thema Selbstdarstellung unumstritten der Antrieb, wäre den technologisch brillanten Imperien auch wohl sehr schnell der Treibstoff ausgegangen.

Doch ohne Leid keine Liebe, ohne Liebe keine Musik, nur mit Musik allein leider wenig Geld, deshalb die Verträge. Und so kam es zum Raubbau am Medium Nummer Eins!

Mittlerweile sind die Planeten abgegrast und die sensible Schwingung für das Zusammenspiel der verschiedenen Inspirationen ist zerstört.

Schade eigentlich!!!

Hat doch die Geschichte des Aufbaus so viele Jahrhunderte gedauert, so sollen wir es tatsächlich geschafft haben, es in nur einem zu Grunde zu richten?

So bleibt eigentlich nur eines übrig …

… die Rückkehr zu unserer eigenen Natur. Wir können etwas nur bewahren, wenn wir tiefe Liebe dafür empfinden!

Nach diesem galaktischen Boom ist die Zeit gekommen, wo etwas Neues entstehen kann, denn alles ist in Bewegung und die Richtung können wir mit unserer eigenen Leidenschaft steuern.

Falls man mich fragen sollte; Ich denke Liebe, sprich die Musik, wird in der Zukunft ganz neue Wege finden, um gehört zu werden.

So sagt die Fliege zum Frosch: Hör mir erst einmal zu bevor du mich frisst. Das wäre dann etwas Neues. Eine Revolution!

… und die brauchen wir, hehe 🙂

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